Hochschulweite Infoveranstaltung zu RWTHonline 2016

  Personen folgen einem Vortrag Urheberrecht: Andreas Schmitter  
17.10.2016

Am 30. September 2016 präsentierte die PuL-Projektleitung den Stand der Einführung von RWTHonline sowie die bisherigen Änderungen innerhalb der Hochschule im Zusammenhang mit der Software-Einführung.

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Mehr als 230 Mitglieder der Hochschule informierten sich Ende September 2016 im SuperC über die Einführung des neuen, integrierten Campus-Management-Systems RWTHonline. Es soll zum Wintersemester 2018/19 hochschulweit eingeführt werden und die bisher genutzten Systeme CAMPUS und HIS (ZUL/SOS/POS) ablösen.

Nach der Eröffnung der Verstanstaltung durch den Prorektor für Lehre, Professor Aloys Krieg, stellte die Projektleitung, Dr. Marguerite Franssen vom Dezernat 1.0 und Christoph Becker vom IT Center, den aktuellen Stand der Software-Einführung vor.

Die sieben Teilprojektleiterinnen und -leiter präsentierten die wichtigsten Themen, die zurzeit in den Arbeitsgruppen diskutiert und erarbeitet werden, und luden alle Interesierten zu weiterführenden Gesprächen im Rahmen der anschließenden Posterpräsentation ein.

Erster Blick auf das neue System

Mit Spannung erwartet wurde die Vorstellung der Benutzeroberfläche von RWTHonline. Der Leiter des Teilprojekts Basis-Ressourcen, Stefan Krieger vom IT Center, stellte das aktuelle Livesystem mit den bereits abgebildeten Organisations- und Raumdaten der Hochschule vor. Mit der "Einmalanmeldung" (Single Sign On) präsentierte er einen der großen Vorteile des neuen Systems im Vergleich zu heute: Nach einmaliger Authentifizierung einer Person am System kann sie alle Funktionalitäten nutzen, für die sie eine Berechtigung hat. Außerdem vermittelte Herr Krieger einen Eindruck in die Navigationsstruktur des Systems, führte verschiedene Suchen durch und zeigte die bereits eingebundenen Lagepläne von Räumen. Die Konfiguration von RWTHonline und die Anpassung an die Bedürfnisse der Hochschule sind in vollem Gange.

 

Die TU Graz entwickelt auf Wunsch der RWTH zusätzliche Funktionalitäten, darüber hinaus wird die schrittweise Migration der Daten aus den Altsystemen in das neue System vorbereitet. Zur Integration von RWTHonline in die IT-Infrastruktur der Hochschule werden ferner Schnittstellen zu bestehenden Systemen wie L2P oder EvaSys geschaffen.

Bis zum Livegang der neuen Software zum Wintersemester 2018/19 muss die RWTH gemeinsam mit der TU Graz noch eine besondere Herausforderung meistern: Das System, an dem zurzeit gearbeitet wird, wird nicht mit der aktuell verfügbaren, sondern mit einer optimierten Benutzeroberfläche an den Start gehen. Diese wird derzeit für das Standardsystem der TU Graz entwickelt.

„Das, was wir heute sehen, ist nicht das, was wir 2018 einführen werden“, betonte Herr Krieger in seiner Präsentation. Dieser Umstand wurde bewusst in Kauf genommen - zum Vorteil der späteren Nutzerinnen und Nutzer: Studierende und Lehrende müssen sich nicht kurze Zeit nach der Einführung von RWTHonline erneut umstellen.

Weiterentwicklung der Benutzeroberfläche

Mit einer Livedemonstration gaben die Vertreter der TU Graz dem Publikum einen Vorgeschmack auf die neue Benutzeroberfläche ihrer Standardsoftware. Christian Eller präsentierte auf einem Smartphone verschiedene Elemente der Studierendensicht – zum Beispiel Visitenkarte, Leistungsübersicht – und hob damit das große Plus der neuen Software hervor: die verbesserte Usability, die die Nutzung sowohl am Desktop als auch auf Smartphones und Tablets komfortabler macht.