Digitalisierungsstrategie der Lehre

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Aloys Krieg

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Heribert Nacken

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RWTH Aachen hat in der letzten Dekade aktiv Lehrkonzepte entwickelt, die darauf abzielen, den individuellen Studienerfolg der Studierenden bei gleichbleibendem Leistungsanspruch und angemessener Studiendauer zu erhöhen und die Abbruchquoten zu senken. Mit dem Konzept Studierende im Fokus der Exzellenz wurde die Universität 2009 im Wettbewerb exzellente Lehre des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet.

Eines der beschriebenen Konzepte, der Exploratory Teaching Space, wurde konzipiert, um sicherzustellen, dass die Lehrenden die Zeit und finanzielle Unterstützung bekommen, innovative Lehr-/Lernkonzepte zu entwickeln und zu testen. ETS ist Bestandteil der Aachener Ermöglichungskultur bei der Transformation zu einer digitalen Lehre.

Zwischen 2010 und 2018 wurden mehr als 300 Anträge eingereicht, von denen mehr als 100 Projekte finanziert wurden. In vielen der ETS-Projekte sowie anderen persönlichen und fakultätsweiten Ansätzen zu themenspezifischen Themen wurden neue Medien gezielt eingesetzt, um die Lehre zu modernisieren, zu flexibilisieren und auch didaktisch zu verbessern. Seit 2017 verfügt die RWTH nun über eine ausformulierte Digitalisierungsstrategie.

Vision Statement

Die RWTH Aachen ist ein Ort exzellenter Lehre. Die Digitalisierung ist in ihrer Lehrstrategie fest verankert, um die Kompetenzen der Studierenden optimal zu entwickeln und zu fördern.

Mission Statement

Die RWTH Aachen wird bis 2023 ihre Lehrveranstaltungen flächendeckend so gestalten, dass sie, wenn sinnvoll, über digitale Formate verfügen, um die Bedürfnisse der Studierenden zu erfüllen und den Studienerfolg zu steigern.
Digitale Formate werden einerseits die Präsenzlehre ergänzen und andererseits geeignet sein, den Studierenden auch außerhalb des Regelstudienbetriebs den Kompetenzerwerb zu erleichtern.

Die Anreicherung mit digitaler Lehre wird integraler Bestandteil der Lehr-Lern-Kultur aller Fakultäten. Dazu wird untersucht, wie die Lehre individuell und unter Berücksichtigung der jeweiligen Fachkultur durch Blended Learning unterstützt werden kann, um die Qualität der Lehre systematisch zu erhöhen.

Die RWTH Aachen unterstützt die Lehrenden durch gezielte Weiterbildung und eine angemessene zentrale Infrastruktur durch interne Dienstleister.

 

Umsetzung der Digitalisierungsstrategie

Zur Umsetzung der Strategie werden den Fakultäten Mittel zur Verfügung gestellt, um verschiedene Blended-Learning-Formate zu testen und bei Erfolg flächendeckend zu verbreiten.

Gleichzeitig werden die internen Service-Einrichtungen, die den Prozess der Digitalisierung der Lehre unterstützen, sowohl finanziell als auch personell ausgebaut.

Dieser Ansatz steht im Einklang mit der Ermöglichungskultur der RWTH und führte zu einem vielfältigen Spektrum an Best-Practice-Beispielen in den Fakultäten.

Wir setzen jetzt konsequent eine zweite Phase der Digitalisierungsstrategie in der Lehre von 2018 bis 2023 mit der Erwartung um, dass wir danach keine weitere Phase mehr brauchen. Bis Ende 2023 soll die Digitalisierung in der Lehre an der RWTH Aachen eine Selbstverständlichkeit sein.

Professor Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH Aachen